Förderung sichert Ausbau auf der Rummelsberger Seite
Der Bahnhof Ochenbruck wird im Rahmen des Projekts „Zukunftsbahnhof“ umfassend modernisiert und beidseitig barrierefrei ausgebaut. Mit der nun offiziell bestätigten Förderung ist ein entscheidender Schritt gelungen, um auch die Seite Richtung Rummelsberg zukunftsfähig und inklusiv zu gestalten.
Im Zuge der geplanten Sanierung der Personenunterführung durch die Deutsche Bahn wird das Bodenniveau der Unterführung abgesenkt. Ohne weitere Maßnahmen hätte dies auf der Rummelsberger Seite zu einem erheblichen Höhenunterschied zwischen Unterführung und bestehender Rampe geführt.
Die Deutsche Bahn sah zunächst keinen weiteren Ausbau auf dieser Seite vor, da die Barrierefreiheit von der Ochenbrucker Seite aus bereits hergestellt wird und aus ihrer Sicht ausreichend sei.
Diese Einschätzung greift jedoch zu kurz:
Gerade auf der Rummelsberger Seite befinden sich Kliniken und soziale Einrichtungen, in denen viele Menschen auf eine barrierefreie Erreichbarkeit des Bahnhofs angewiesen sind. Ein fehlender oder unzureichender barrierefreier Zugang hätte diese Personengruppen weiterhin benachteiligt.
Die Gemeinde Schwarzenbruck war finanziell nicht in der Lage, die notwendigen Anpassungen an der Rampe allein zu tragen. Umso erfreulicher ist die nun bestätigte staatliche Förderung, durch die ein wesentlicher Teil der Kosten übernommen wird.
Dank dieser Förderung kann die Rummelsberger Seite nun mit einer neuen, verbesserten und vollständig barrierefreien Rampe ausgestattet werden, die sich direkt an das neue Bodenniveau der Unterführung anpasst.
Dieser Ausbau ist ein wichtiger Beitrag zu echter Barrierefreiheit, gleichberechtigter Teilhabe und zur nachhaltigen Aufwertung des Bahnhofs Ochenbruck. Er zeigt, dass Infrastrukturprojekte dann erfolgreich sind, wenn sie die Bedürfnisse aller Menschen berücksichtigen.
